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    Die Horde eine Weihnachtsgeschichte

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    Hardwithstyle
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    Die Horde eine Weihnachtsgeschichte

    Beitrag von Hardwithstyle am Do Nov 30, 2017 1:57 pm


    Die Horde eine Weihnachtsgeschichte

    Es war einmal ein kleiner Gnom mit einem Hut,
    er sang jeden Tag, denn er war Barde und das ganz gut.
    Doch eines Tages im dunklen Walde ja,
    sah er eine wundersame Gestalt mit wallendem Haar.
    Diese Gestalt war so wunderschön anzusehn,
    da blieb der Gnom mit dem Hut einfach stehn.

    Er sprach die wunderschöne Gestalt an,
    doch als er das tat zog sie ihn in ihren Ban.
    Der Gnom war gezwungen zu schreiben,
    ein Buch, indem jeder will bleiben.
    Es war das Buch der schwarzen Nachtigall,
    es verschlang alles auch den Schall.

    Jener Gnom vollkommen erschöpft nach dem schreiben,
    las das Buch und konnte nicht mehr in seiner Welt bleiben.
    Der Gnom gefangen im eigenen Buch,
    voller Feste mit Essen und wunderbaren Geruch.
    Sah das Schloss das er beschrieb,
    ganz nah und so echt, dass er sich die Augen rieb.

    Der Gnom mit Hut war erlöst von seinem Ban,
    so nahm der junge Barde eigentlich an.
    Die Aufgabe der Nachtigall ein Buch zu schreiben,
    in dem jeder will Feiern und auch bleiben,
    warum ist er also nun dort,
    an jenem wohlbekannten und doch fremden Ort?

    Er sah den Wald und das Schloss,
    auch die Wächter und ein Ross.
    Der Gnom mit Hut dachte sich nichts dabei,
    vielleicht wird er belohnt mit Gold und allerlei.
    So machte er sich auf die Suche nach der Gestalt
    Und verließ den von ihm erschaffenen Wald.

    Am Tor des Schlosses angekommen,
    der Gnom hatte noch gar keine Musik vernommen.
    Er dachte ob das sei der Grund,
    warum er gefangen ist wie ein Hund.
    Ob er die Geschichte ändern soll,
    mit viel Musik findet sie das toll?

    Wie soll er das Buch umschreiben,
    wenn er hier gezwungen sei zum bleiben?
    Er schaute das Schloss empor
    Und zur gleichen Zeit öffnete sich das Tor.
    Der Gnom mit Hut trat hinein
    Alles war so schön und so fein.

    Weiter vorne war ein Thron,
    vielleicht des Bardens großer Lohn?
    Doch sah er wieder die Gestalt,
    so wunderschön wie beim ersten mal im Wald.
    Er trat zur Gestalt heran,
    sie sagte: Was wünscht du junger Mann?

    Der Gnom mit Hut wusste sofort,
    was er werde verlange an diesem magischen Ort.
    Gold Gold wolle er haben
    Und einen Diener vielleicht einen Knaben?
    Die Gestalt stellte sich vor
    Und der Gnom spitze sein Ohr.

    Sie sagte sie sei die Nachtigall,
    die Herrscherin über Musik und Schall.
    Der Barde war ganz verdutzt,
    hätte er doch lieber die Chance zu fliehen genutzt.
    Die Nachtigall erklärt ihm die Teile des fießen Plans,
    dann wacht der Gnom auf durch das Krähen des Hahns.

    War das alles nur ein Traum
    Dachte er angelehnt an einen Baum.
    Doch neben sich sah er das Buch
    Und er vernahm auch noch den Festlichen Geruch.
    Auf dem Buch stand groß ein Satz,
    nach dem Lesen wich der Gnom von seinem Platz.

    Auf dem Buch stand folgendes geschrieben
    Und der Gnom wusste er wird es nicht lieben:
    Wenn du hörst den Schall der Nachtigall,
    komm in das Buch von überall.
    Der Barde rannte um sein Leben,
    er will nicht zurück, er würde alles geben.

    Doch in der Nacht schlief er ein,
    da hörte er einen Vogel schrein.
    Es war die Nachtigall von weiter her,
    aber in seinem Bett lag er nimmermehr.
    Er war im Schloss und überrascht,
    dass der Fluch ihn doch erhascht.

    Du seihst verdammt mir zu dienen,
    so wie jeder hier auch die Bienen.
    Spiel für mich Musik die ganze Nacht,
    bis ans Ende deines Lebens sei dir das bedacht.
    Du kannst dem Ban jedoch entrinnen,
    finde Lebewesen und hol sie nach hier drinnen.

    Du kann die Nächte wieder schlafen,
    kannst machen was du willst auch am Hafen.
    Für jedes Lebewesen gebe ich dir zwei Wochen,
    sonst musst du Spielen oder Kochen.
    So machte sich der Gnom mit Hut auf den Weg
    Und brachte das Buch zu einem Steg.

    Er schmiss das Buch ins Wasser,
    es tauchte tiefer und wurde immer nasser.
    Der Gnom sprang hinterher.
    Mit einem Stein ganz ganz schwer.
    Der Gnom mit Hut kam an am Grunde,
    er dachte: Nachtigall dich sollen fressen die Hunde.

    So blieb das Buch Jahre lang in dem See,
    bis jemand kam der brauchte Wasser für Tee.
    Er war ein Barde namens Anders,
    Eigentlich war seine Aufgabe nur die des Wanderns.
    Jedoch sah er am Grunde des Sees einen Hut,
    er wollte ihn haben und sprang mit Mut.

    Neben dem Hut entdeckte er das Buch,
    Nicht ahnend das es belegt ist mit einem Fluch.
    Er schlug es auf und fiel hinein.
    Nun war er der Nachtigalls ganz allein.
    Er musste Spielen jede Nacht,
    er hoffte das jemand ihm hilft aber falsch gedacht.

    So versiegelte er das Buch mit einem Schloss.
    Niemand sollte es öffnen auch nicht mit der Stärke eines Ross.
    So lebte der Barde mit seiner Bürde.
    Doch seiner Karriere tat es keine Hürde.
    Bis seine Inspiration kam,
    die Horde ohne Murky dem Schaman.

    Anders freute sich sehr,
    doch viel ihm die Situation trotzdem schwer.
    Wie konnte er es seinen Freunden sagen,
    das böse was die Nachtigall und ihre Töchter vorhaben?
    Er brachte Wernhard lesen bei,
    auch den anderen allerlei.

    Eines Abends wollt die Horde ihn besuchen,
    doch er war nicht zu finden egal wo sie suchen.
    Sie kamen in sein Zimmer rein,
    die Tür war kaputt oh Wernhardlein.
    Sie sahen ein Buch geschrieben von einem Gnom,
    man konnte die Schrift nicht lesen was ein Hohn.

    Wernhard wollte zeigen was er kann,
    denn er war nun gebildet und ein starker Mann.
    Er nahm das Buch und fing an zu lesen,
    Protan prüfte währen dessen alles mit einem Besen.
    Als Wernhard die Überschrift entziffert hatte,
    stand auch der Rest bei ihm auf der Matte.

    Warum hatte das Buch ein Schloss?
    Wernhard brach es auf wie ein Boss.
    Das Buch zog die Horde in sich hinein,
    beim Landen im Wald verknackste Perren sich sein Bein.
    Protan in Roter Rüstung und Weißem Bart
    Sah das Schloss und war ganz vernarrt.

    Auch die anderen ließen sich rot bekleiden,
    damit waren sie überall zu beneiden.
    Die Horde ging zum Schloss mit Tor,
    Perren flog mit seinem Phönix empor.
    Die Wachen ließen die Horde hinein,
    ein Festmal war vorbeireitet mit Essen ganz fein.

    Die Nachtigall mit ihren Töchtern kam auf sie zu,
    Protan trat Wernhard auf die Knie mit seinem Schuh.
    Die Nachtigall lud alle zum Essen ein,
    die Horde war hungrig also sagte keiner: Nein.
    Nur Perren war das Ganze nicht geheuer,
    irgendwas stimmt nicht das spüre er mit seinem Feuer.

    Alle aßen von dem riesen Festmahl,
    auch Hektor der hatte die Qual der Wahl.
    Nach dem die Horde hat gespeißt,
    die Nachtigall erschien wie ein Geist.
    Sie fragte was die Horde begehrt,
    denn kein Wunsch bleibe ihnen verwehrt.

    Wernhard dachte er sei schlau,
    also Wünschte er sich eine tote Frau.
    Protan jedoch ging vollends steil,
    er wünschte sich einen Eimer und ein Seil.
    Hektor blieb auch bescheiden,
    er wollte Gott sein und den Pöbel meiden.

    Auch Ansgar hatte seinen Spaß,
    als er auf den Thron schiss und sich vergaß.
    Nur Perren hatte seine Bedenken,
    warum sollte jemand ihnen sowas schenken?
    Er sah Protan mit einem Stuhlbein,
    dieser schob es einer Frau gerade Hinten rein.

    Angeekelt von des Gildenführers Lust,
    nahm er sich Hektor zur Brust.
    Doch auch dieser war nicht abzukriegen,
    so wollte er doch weiter alle Gegner besiegen.
    Er flog zu Hektor mit großer Wut,
    doch der ignorierte Perren auf seinem Mammut.

    Also ging Perren zu Angsar Tentor,
    und hoffte auf ein offenes Ohr,
    jedoch gefiel es ihm hier auch sehr
    und er wollte nicht gehen nimmermehr.
    Also legte Perren seine letzte Hoffnung in Wernhard,
    dieser nahm gerade mit der toten Frau ein Bad.

    Auch ihm gefiel es hier viel zu sehr,
    Perren fiel das überzeugen schwer.
    Nun kam die Nachtigall zu Perren,
    sie betrachtete diesen nobel bekleideten Herren.
    Sie fragte: Warum bist du nicht froh?
    Er erwidere: Das wird man hier nirgendswo.

    Die Nachtigall wurde wütend und rasend.
    Sah ihre Töchter den Helden einen blasend.
    Die Nachtigall will, dass alle glücklich sind,
    und nennt Perren ein störrisches Kind.
    Doch Perren lässt sich nicht beirren,
    denn er lässt die Teller klirren.

    Der Nachtigalls Plan durchschauen,
    fängt Perren an Ansgar zu hauen.
    Dieser erklärt in mit schnellem Mund,
    der Nachtigalls Plan geschiet zu voller Stund.
    Wenn nicht jeder ist glücklich um 0 Uhr,
    dann erlischt der Fluch und jegliche Spur.

    Sie wollen Protan von seinen Taten stoppen,
    doch er ist gerade eine weitere am poppen.
    Er würgt sie mit seinem Seil,
    sie läuft Blau an was für ein Unheil.
    Ihm gefällt es hier so sehr,
    er will nicht weg das nimmermehr.

    Die Nachtigall wird mehr und mehr wütend,
    sie will die beiden töten ihren Fluch hütend.
    Doch Perren und Ansgar Tentor,
    entfliehen in den Turm des Schlosses empor.
    Es ist kurz von Mitternacht
    Und sie warten mit bedacht.

    Um Mitternacht erklingt der Schall,
    der sterbenden Nachtigall.
    Jene die waren in dem Fluch gefangen,
    sind nun an Weihnachten nach Haus gegangen.
    So rettet die Horde ganz galant,
    das Fest der Liebe mit einer Hand.

    Nur Protan hat in seinem Ansehen verloren,
    er musste ja unbedingt die arme Frau durchbohren.
    Das Buch wird nun sicher verwahrt,
    Gott Hektor hat es sich aufgespart.
    Dies ist das End der Geschicht,
    eine Fortsetzung gibt es wohlmöglich nicht.

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Mo Dez 18, 2017 12:20 am