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    Die Nachtelfen Göttin und andere Aspekte ihrer Kultur

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    Die Nachtelfen Göttin und andere Aspekte ihrer Kultur

    Beitrag von Perren am Sa März 11, 2017 12:45 pm

    Die Götter der Nachtelfen und der damit verbundene Kult der Ëha sind auf die gesamte Geschichte der Elfen
    als eine durchaus neue religiöse Strömung zu erachten,
    nichtsdestotrotz ist ihr immenser Einfluss auf die heutige Kultur der Nachtelfen in keinster Weise zu bestreiten.
    Seit der Nacht des „Geh'mruh Talâr“ gibt es nicht mehr viele ungläubige Nachtelfen im Großen Wald,
    manche moderne Historiker vergleichen diese Ereignisse gerne mit dem Lebenszyklus des Phönix,
    welcher mit neuer Stärke aus der Asche hervorging.
    Andere gehen sogar soweit ein zweites Geh'mruh Talâr vorherzusagen,
    da auch der Phönix bekanntermaßen alle 278 Jahre diesen Zyklus erneut durchläuft.
    Bei weiterführendem Interesse empfehle ich ihren tunlichst die Werke des Orfeu Candien zu diesem Thema.

    Weiterführend möchte ich auf die Priesterinnen der Ëha und den Alltag des Nachtelfenlebens eingehen.
    Im Allgemeinen verehren die Anhänger des Kults Ëha, die Mutter, die personifizierte Form des Waldes.
    Ihr zu Ehren Leben die Nachtelfen in Harmonie mit dem Wald und seinen anderen Bewohnern und nehmen nur das was sie wirklich benötigen.
    Ihre Behausungen sind keineswegs Häuser aus Stein oder gebranntem Lehm,
    sondern durch Naturmagie oder einfach über die Jahrhunderte geformte Häuser meist hoch in den alten Ech'tron Bäumen des Waldes.
    Da diese Bäume meist in Gruppen von hunderten bis tausenden inmitten des Waldes wachsen,
    erklärt dies auch die Ballungsgebiete von Nachtelfenpopulationen tief im Wald.
    Warum sie aber genau in diesen Bäumen wohnen ist wahrscheinlich nur den Priesterinnen bekannt.
    Besagte Priesterinnen besetzten in der Nachtelfen Kultur die höchste gesellschaftliche Position.
    Sie besitzen als einzige die Fähigkeit über das Herz des Waldes,
    welches sich im größten Sanktum in der größten Nachtelfen Stadt Bah'Sham befindet, mit Ëha zu kommunizieren.
    Anhänger der Ëha pilgern einmal alle 100 Jahre zu diesem Ort um Ëha ihre Dankbarkeit zu erweisen,
    zwar ist dieser Brauch nie von Ëha oder ihren Priesterinnen vorgegeben worden, jedoch ist es über die Äonen zur Sitte geworden.
    Im Allgemeinen gibt es kaum Vorschriften die Ëha vorgegeben hat, außer folgende zwei Doktrinen:

    1. Ich bin der Wald, ihr seid meine Kinder; ihr existiert durch mich, ich lebe durch euch.
       (Ih Ëha valar garai, gemb hîs or enîa; Vuin vear, aur Maer.)

    2. Meinen Kindern zu Schaden ist wie mir zu Schaden und dies ist unverzeihlich.
       (Nai tiruvantel ar varyuvantel i Ëha tielyanna nu vilja)

    Diese vagen Aussagen wurden von Elfengelehrten und den ersten neuen Priesterinnen nach dem Geh'mruh Talâr zu den 82 Sitten gedeutet,
    die das heutige Gesetz der Nachtelfen bilden.

    Trotz der doch sehr uneinsichtigen Vorstellung von Ëha als Göttin, sind viele meist junge Halbelfen in ihrem jugendlichen Leichtsinn aufgebrochen,
    um die Heimat ihrer Vorväter zu erkunden. Nur wenige sind zurückgekehrt, doch die es sind meist ohne Erkenntnisse und Erinnerungen aus ihrem Aufenthalt im Wald.
    Ob dies ein gutes oder ein schlechtes Zeichen sei, liege im Auge des Betrachters.


    Weiteres zu Nacht und Dunkelelfen:
    - Nacht- und Dunkelelfen: http://trealpnp.forumieren.com/t43-die-dunkelelfen-nachtelfen#69
    - Religion der Dunkelelfen: http://trealpnp.forumieren.com/t45-die-gotter-der-dunkelelfen

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