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    Die Geschichte von Torben Turmbart

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    Die Geschichte von Torben Turmbart

    Beitrag von Aarizona am Mi Jun 07, 2017 10:47 am

    In den Folgenden Zeilen steht die Vorgeschichte von Torben Turmbart. Bedenkt bitte das eure Characktere nichts davon wissen bist sie es von ihm im roleplay erfahren.

    Torben Turmbart

    Torben wurde als kleiner Zwerg im Goldfingerclan groß. In seinen jungen Jahren verstand Torben die Welt nur zu gut. Wir brauchen Luft zum atmen und Nahrung. Mehr nicht. Er tat wonach ihm war und seine Eltern legten ihm dabei keine Steine in den Weg. Wollte er mit seinem Onkel auf See fahren um zu Brandschatzen und zu Morden, so ließen sie ihn. Bereits mit 8 Jahren schwang er auf Deck seines Onkels einen Zimmermanshammer in Orkische Köpfe und den ein anderen Menschen. Dies ließ ihn zwar angeblich immer kalt, doch nachdem er Jahre später die Goldfinger verließ, sprach er mit keinem Wort mehr darüber.  Kam er nach hause so nähte Mutter seine Wunden, Vater schmiss ein saftiges Stück Fleisch auf seinen Teller und Onkel Theodor brachte seine Beute ins Zimmer. Man könnte meinen, er wäre übermäßig behätschelt un betätschelt worden. Doch So war es im Hause Turmbart üblich. Egal ob Vater Tom von der Großwildjagd nach hause kam, oder Mutter Theresa vom Wildtierstall. Wer arbeitete wurde belohnt. So packte auch Torben oft genug mit an um Vaters Knochen zu richten oder Mutters Bissspuren zu reinigen. Die Turmbarts hielten zusammen. Onkel Theodor nannten sie "den verfechter der See" da er nur mit einem Degen zur See gefahren ist, was für einen Zwerg nun wirklich sehr ungewöhnlich ist. Die Stunden die Theodor auf der See verbrachte, hielt Vater mit geschärften Sinnen Wache vor gigantischen Fallen. Nicht selten war Torben mit ihm unterwegs. Es faszinierte ihn die Überlegenheit und Gerissenheit der Zwerge auszunutzen um Tiere und Monster zu jagen die zweistellige meterangaben größer waren als er. Die alten Geschichten über die dummen die Kämpften um Wild und Monster zu erlegen, brachten ihn nur zu gerne in einen Lachanfall der gerne mal eine halbe stunde dauern konnte. Geschichten von Menschen die Bären jagen indem sie sie im fairen zweikampf bekämpfen z.B.. Natürlich verstand er, dass nicht immer die Zeit für Taktik und große Pläne war, doch das Motto der Turmbarts lautet "Zeitmangel ist das Ergebnis schlechter Planung".  Eines tages nahm Vater ihn mit zu einem Auftrag der sein Leben verändern sollte. Es musste ein Branurba gejagt werden, welches in der nähe der Grimmzahnberge gesichtet wurde. Die Späher nahmen an, es kommt aus den Sümpfen. Nachdem sie mit dem Rat der Grimmzahnberge über den Vorgang der Jagt sprachen und mit Mitteln wie sie nur die Grimmzahnberge zur verfügung stehen haben eine Falle Schmieden ließen die es würdig war ein Branurba aus den Bergpässen gefahrenlos zu töten, machten sie sich zum Jungra auf. Dem einzigen Pfad der von den Sümpfen direkt ins Herz der Grimmzahnberge führt. Mit grade mal 13 Jahren hatte Torben Turmbart die Ehre zuschauen zu dürfen bei der wohl faszinierendsten Großwildjagd allerzeiten. Das perfekte zusammenspiel Zwergischer schmiedekunst und ausgeklügelter Fallentechnik, gepaart mit der definition von perfektem Timing und eines der größten Branurba das je gesichtet wurde machte ihm große Augen. Die scharfen klingen der Falle die Vater gnädig "Herzsucher" nannte, versanken tief im Brustkorb des Branurba. Als es zu Boden fiehl und Torben realisierte aus was für einem sicheren Abstand die beiden mit einwenig Vorbereitung ein so gewalltiges Tier töteten, war ihm klar was er den rest seines Lebens machen wollte. Nämlich schlauer sein als das was es zu töten gilt. Beim ausnehmen des Barnurba eckten sie mit den Grimmzähnen an. Sie wollten sämtliches Material des Monsters für sich beanspruchen. Tom und Torben handelten aus, die Falle behalten zu dürfen und die Mächtigen Klauen und die Tonnen an Fleisch den Grimmzähnen zu lassen. "Fir leben im Wohlstand mein kleiner, fir haben zuhause kenuch zu essen und an mächtigem Monsterwerch (Monsterwerk = Klauen bzw. Waffen der Tiere und Monster) mangelts uns auch nich! Tiese Falle ist ein meisterwerch der Zwerge. Eine großzügige Entlohnung der Grimmzähne an uns." sprach Vater Tom. Genauso zügig nach Hause Teleportiert von den Magiern wie sie hergebracht wurden, konnte Torben nicht aufhören seinen Vater auszufragen über sein Wissen. Nach zwei Tagen gab Vater auf und versprach ihn auszubilden. Er müsse nur Onkel Theodor gestehen kein ehrenhafter Seefahrer zu werden wie es bei den Goldfingern üblich wäre. Es war schon dunkel, doch als Varter ihm versprach ihn auszubilden, ließ er sich nicht aufhalten zu Onkel Theodor und Mutter Theresa zu gehen, welche grade ein Schiff beluden für die nächste Seefahrt. Angekommen am Hafen hörte Torben beunruhigende geräusche. Ein Rythmisches weinen. Er rannte in Theodors Schiff und fand ihn, wie er seine Schwester Theresa vergewalltigte. Torben wollte grade losrennen und ihn aufhalten, doch dann hörte er aus Theodors Mund "Tu konntest tich noch nie fehren! Tu folltest es jedes einzelne mal!". Seine Gedanken kreisten. "Fenn ich sie jetzt unterbreche, habe ich tie schlechtesten Karten ihn zu töten!" dachte er sich. Er rannte nach hause, holte eine Bärenfalle aus dem Schuppen vor dem Haus und schleppte sie zum Schiff. Er legte die Falle hinter eine ecke und Schrie "Theodor!" und lief. Theodor zog seine Hose hoch und rannte ihm hinterher. Mutter lag tränenüberströmt am Boden. mit einem 30cm radius traf die Bärenfalle Theodor an einer Stelle, welche schon fast ironisch schien. Schreiend ging er zu Boden. Torben hob seinen Zimmermanshammer und holte aus. Theresa erschien genau in dem moment wo Theodors Hirn im Buk des Schiffs durch das Platzen seines Kopfes verteilt wurde. Mit einem panischen schrei viel sie auf die Knie und wusste nicht zu handeln. Torbens wutentbranntes Lächeln verformte sich zu einem verzweifeltem Gesichtsausdruck. Er ließ den Hammer fallen und lief ohne ein einziges Wort zu sagen ins Haus. Als Vater ihn fragte warum er blutverschmiert sei, brach Torben in Tränen aus. Vater fragte ihn was passiert sei und nach einer Weile rückte er raus mit der Sprache. Tom sprang auf und rannte zum Hafen. Im Buk von Theodors Schiff fand er die Leiche seines Schwagers und seine Frau mit Blauen Flecken, zerissenen Kleidern und einem Tränenvertrömten Gesicht. Er ging zum Clananführer und bat ihm, seinem Sohn Gnade für seine Affekthandlung zu zusprechen. Die Urteilende Gewalt des Clans sprach Torben frei, da er gestand, Mutter zugab was passierte und die richtenden Zwerge dem zufolge auf Affekthandlung pledierten. Nach ein paar Tagen des emotionalen Zwispalts nahm der Alltag langsam aber sicher wieder seinen Lauf. Vater bildete Torben zum Großwildjäger und Fallenmeister aus und Mutter nahm ihren Job im Wildtierstall wieder auf. Vater entnahm der Branurba Falle einen Zahn und schennkte ihn Torben. Er verstaubte einige Jahre im Schuppen der Familie, doch als Vater ihn aufforderte, für die Handwerkerprüfung eine Waffe zu fertigen, stieß Torben zufällig im Schuppen über den fast vergessenen Herzsucherzahn und hatte eine Idee. Er Kaufte einen Edlen Kampfhandschuh und schmiedete ein Schraubengewinde. Er brach den Handschuh an seinen innenflächen auf, schliff die Spuren des aufbrechens ab und befestigte den Handschuh so das er die mitte des Zahns festhielt. Dann Goss er den Handschuh mit Eisen auf. Darin das Schraubengewinde, welches er mit Asche und Honig beschmierte, damit es nach dem erkalten des Eisens noch herauszudrehen war. Der Honig würde einfach verbrennen und die Asche an ihrem platz halten. Die Asche schafft einen minimalen abstand zwischen dem Flüssigeisen und dem Schraubengewinde. Es gelang ihm und an das Gewinde befestigte er eine Schaufel, die er nun abschrauben konnte um Fallgruben zu graben. Vater war sehr stolz auf das Werk seines Sohnes. Mit dieser Waffe ging er zur Abschlussprüfung im Großwild jagen. Ein Thamari sollte es trotz mehrfacher Warnung von Vater über Wasserwesen sein. Er machte sich auf nach Estern. Mutter und Vater begleiteten ihn zu seiner letzten Prüfung. Das Thamari im Fluss Rhaig sah man nur selten an Land. Doch Torben machte bei einer Beobachtung eine Stelle aus, an der es keine natürlichen Feinde erwartet. Torben spannte seine Waffe in eine Große wiederstandsfeder die er mit seinem Vater zusammen schmiedete als sie die Ausbildung anfingen. Er verband ein Seil mit der Wiederstandstemme der Feder und das andere Ende befestigte er mit einem Riesenbolzen ein paar Meter weiter im  Boden. Er legte einen Köder für die Amphibie hinter seine Falle und schmiss ein halb verwestes Wildschwein ans Ufer. Dies wird das Thamari anlocken, da sie sich gern von bereits toten Tieren im Wasser oder auch an Land ernähren. Noch besser schmeckt ihnen allerdings Zappelndes Fleisch, welches sich in der Form zweier aneinandergeketteter Rehe aus dem Wildtierstall wo Theresa arbeitete hinter der Falle befand. Das Thamari zeigte sich nach nichtmal 4h am Ufer und fraß das Wildschwein. Es tapste mit langsamen schritten auf die Rehe zu und Riss die Wiederstandsstemme aus der Feder. Die Herzsucherspitze durchlöcherte die Kiemen des Thamari. Innerhalb weniger Sekunden lag es regunslos auf dem Boden. Torben Theresa und Tom gingen darauf zu und entfernten die Waffe aus dem Tier. Doch was die drei nicht wussten ist, dass das Thamari von einem Lagiacrus verfolgt wurde. Die Seeschlange sprang aus dem wasser und schnellte mit einem Satz nach vorne. Sie schnappte Theresas Fuß. Sie schlug mit dem Kopf ungebremst auf den Boden und hinterließ eine Blutspur als die Seeschlange ihren regungslosen Körper innerhalb weniger Sekunden zu sich ins Wasser zog. Torben war bereit hinterher zu springen und rannte zum Fluss. Doch Vater hielt ihn auf und Schrie "NEIN TORBEN! TAS WASSER IST KEIN ORT FÜR FESEN FIE UNS! FAS MEINST DU FARUM ICH NIE EIN SCHIFF BETRETEN HAB?! HÖR MIR ZU! Fir sind in tiesen tiefen nicht sicher! Fir können uns tort weder vernünftig pewegen, noch atmen!" Torben brach enttäsucht zu boden. lauterwerdend schrie er weinend "nnnnneeeeeEEEEEEEEEEEIIIIIIIIINNNNNNNNNNNNNNN!". Vater packte ihn am oberarm und Zog ihn hoch. "Ich hab zwar nich viel ahnung von tiesen Seefiechern, aber tiese Schlange far bestimmt nich fegen uns hier! Ter Grund liecht ta noch am Ufer! Schnell wech hier!". Torben stand auf und wies den Arm seines Vaters ab. Er nahm seine Waffe und positionierte sich hinter dem toten Thamari. "TORBEN! NICHT!!!" schrie Vater als er bemerkte wie Zeitgleich der Lagiacrus aus dem Wasser sprang. Torben sprintete mit 3 Schritten auf das Thamari und holte zu einem Sprungschlag aus. Doch die Schlange bemerkte sein Vorhaben kurz vorher und richtete seinen Kopf nach oben. Die Waffe durchbohrte nicht die Schädeldecke des Monsters, sondern seinen Ober und Unterkiefer. Wie ein Maulkorb hielt die Schnauze der Schlange zusammen. Sie drehte um und verschwand samt Waffe im Rhaig. "NEIN! NIEMALS WERDE ICH DIESE JAGD AUFGEBEN!" schrie Torben, doch Vater umarmte ihn fest und gab ihm zu verstehen, dass es keinen sinn hat ein Wassermonster in seinem element zu Jagen. Nach einer weile machten sich Vater und Sohn auf den Heimweg.Sie nahmen noch das Thamari aus und ließen die Rehe frei. Zuhause angekommen trauerten sie. Vater erkannte Torbens Jagd trotz des tragischen Zwischenfalls als erfolgreich an und erzählte ihm ein geheimnis. "Ich kann nich schwimmen Torben.". Wortlos umarmte Torben seinen Vater und sagte "Jetzt verstehe ich farum du Jagst und nicht zur See fährst. Ich tachte immer es färe zufall, denn einer muss ten Job ja machen. Aber jetzt leuchtet es mir ein. Tie see ist kein Ort für Zwerge und du hast tas verstanden." sprach Torben und ergänzte "Vater? Ich werde den Clan verlassen und mir ein Leben in Enderal aufpauen. Ich möchte noch ein paar Tage bleiben und Abschied nehmen und dann gehen.". "Natürlich mein Junge. Dein Bruder Thorsten reist morgen an und wird sein Leben hier als neuer Wildstallmeister peginnen. Er ist ein kuter junge. Ihr hättet euch verstanden, aper wenn tu wech willst, wird tich niemand aufhalten" erwiederte Vater. Nach meiner Anreise bei Vater und Torben bat mich Vater um einen gefallen. Heimlich schmiedeten wir nachts einen neuen Herzsucher für Torben als abschiedsgeschenk. Er sagte uns das er sein Vorhaben auf der Beerdigung den Goldfingern mitteilen würde. So überreichten wir ihm im Anschluss an seine Rede sein Abschiedsgeschenk. Und so machte sich Torben Turmbart am Tag nach der Beerdigung seiner Mutter auf in die Weite Welt.

    Branurba: http://trealpnp.forumieren.com/t68-branurba-sumpfmonster
    Thamari: http://trealpnp.forumieren.com/t67-thamari-amphibie
    Lagiacrus: http://trealpnp.forumieren.com/t66-lagiacrus-seeschlange

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