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    Torbens Tagebuch II.

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    Torbens Tagebuch II.

    Beitrag von Aarizona am Mi Jun 14, 2017 5:09 pm

    Mulgas Vortes,

    es ist der zweite Tag auf der Jagd nach einem Goldreh. Ich halte eigentlich nichts von den mythen über Tiere mit Edelmetallen im Gebiss. Doch Madvalin hat mich angeheurt ihm bei der Jagd zu helfen. Was tut man nicht alles für 300 Goldstücke. Klaus Tochter Vera und ich haben uns in den letzten Wochen gut angefreundet. Sie schien deutlich besorgt als sie erfuhr das wir einen mythos jagen gehen. Ihr Freund mag mich nicht besonders. Oft kam er mit Anschuldigungen daher und sorgte nicht selten für Unruhe im Steinkrug (die Taverne in der ich mein Zimmer miete). Der Tavernenbesitzer Dönne ist ein äusserst netter Mensch. Er ist glaube ich einfach nur froh, dass ich pünktlich bezahle und keinen ärger mache. Dafür gibt es an jedem Tag an dem die Miete fällig ist einen aufs Haus. Wir haben uns schon viel unterhalten... immer wenn Madvalin in die Taverne kommt, schaut Dönne immer grummelig rüber. Letztes mal war er sichtlich sauer als Madvalin mir drohte. Er schnappte ihn sich und gab ihm mehr als deutlich zu verstehen, dass er hausverbot auf Lebenszeit bekommt, wenn er mir nochmal zu nahe kommt. Einen Tag später kam er natürlich wieder. Mit einem verschmitzten lächeln und gehobenen händen kam er zu mir. Dönne hatte den Barhocker schon in der Hand. Doch Madvalin lud mich nur zum Jagen ein. Er wolle ein Goldreh jagen, welches Zähne aus Wertvollen Edelsteinen habe. Misstrauisch schaute Dönne ihn an und sagte "Was willst du?! Wir glauben dir soeinen Dreck nicht! Versuch dich an deiner Geisterjagd mit jemand anderem!". Doch Madvalin kniff nur die Augen zusammen und hielt einen Zettel hoch, auf welchem stand, dass genau dieser von ihm beschriebene Mythos in der nähe Effs gesichtet wurde. Unterzeichnet von einem Mitglied der Jägergilde. Dönne machte große Augen und schaute zu mir herüber. Ohne Kommentar trank ich meinen Krug Bier aus, hemmerte ihn verkehrtherum auf die Theke und fragte Madvalin wann es losgehen würde. So zogen wir also gestern los um dieses lächerliche Wesen zu Jagen. Rehe sind schnell, schreckhaft und nicht besonders Schlau. Mehr als weglaufen und aufpassen können sie nicht. Das macht mich nachdenklich. Ein Reh zu Köpfen dauert in den Wäldern Effs nicht besonders lange. Eine hand voll Beeren auf die Platte meiner Bärenfalle... und ZACK! Tot, regungslos, bereit zum Abendessen. Umso stutziger und misstrauischer macht mich der Fakt das wir schon den zweitan Tag Jagen. Drei Rehe sind bereits tot. Madvalin geht sehr grob mit ihren Leichen um. Ich Ziehe ihre Felle ab und schneide ihr Fleisch zurecht um es zu braten und zu essen. Mad hat kein verständnis für die Geldmacherei aus den Fellen der Tiere, obwohl er grade mit mir auf der Jagd nach genau dem selben ist... einem Tier wessen Tot ihn reich machen würde. Ich weiss nicht wass es ist, aber irgendwas stimmt hier ganz und garnicht. Mad verhält sich äusserst wiedersprüchlich. Seine überzeugungen waren noch nie derart subtil und grob. Morgen werde ich ihn zur rede stellen. Nach der Diskussion mit ihm über unsere zweite rast nach erlegtem Wild werde ich jetzt schlafen gehen. Er würde am liebsten die Tiere tot liegen lassen und den nächsten fangplatz ausfindig machen. Gestern nacht auch schon. Doch das bearbeiten eines Tieres ist anstrengend, desshalb gehe ich auch heute in aller ruhe schlafen bevor wir einen neuen platz suchen.

    Valgus Metoras!

    AM NÄCHSTEN TAG

    Mulgas Vortes,

    Es ist unfassbar was passierte. Madvalin wollte mich umbringen! Ich habe ihm absolut nicht vertraut. Gestern nacht legte ich kurz bevor ich schlafen ging eine kleine Fußfalle vor mein Zeltplanenabdach. Mit ein bisschen Laub bedekt war sie quasi unsichtbar. Vorallem bei Nacht. Ein paar gefühlte Minuten nachdem ich mich schlafen legte hörte ich sie zuschnappen und Madvalins schreie. Wenige sekunden darauf hörte ich ein lauteres Schnappen und Mads schrei endete von jetzt auf gleich. Ich stand auf um nachzuschauen was passiert ist. Madvalins Lila angelaufener Kopf ragte aus dem horizontalen ende der Bärenfalle heraus. Genau dort wo das Schanier sitzt ströhmte Blut aus seinem Hals. Ich öffnete die Fallen und säuberte sie. Sie sind mir viel wichtiger als das Leben eines Menschen der mich missachtet. Nachdem das geschehen war schaute ich mir einemal seine Leiche genauer an. Dabei fand ich etwas das mich grinsen ließ. Er führte ein Tagebuch. Ich war nun auf der sicheren Seite. Ich las die letzten Zeilen seines Tagebuches. Hier ein Zitat:

    Er schläft nie, wenn die Bärenfalle aufgestellt ist! Jedesmal läuft ein dummes Wild hinein. Er legt sich anschließend schlafen und nimmt die Bärenfalle zugeklappt mit unter seine Plane. Er meint es nützt nichts sie aufzustellen, rehe markieren ihr Revier und übertreten das der anderen Rehe nicht. Ausserdem schlafen sie nachts. Es kann aber immer passieren, dass sich eins in die Falle verirrt wenn wir uns in nicht markiertem Terretorium befinden. SO EIN DRECK! Ihn mit seiner eigenen Falle umzurbingen und es als Unfall darzustellen wäre die Perfekte lösung Gewesen ihn von dieser Welt... und noch viel wichtiger.... von Vera zu verbannen. Noch ist kein Wild in die Falle gelaufen. Heute Nacht wird er hoffentlich endlich sterben!

    Ich hab gewusst das etwas nicht stimmte. Seine motive waren noch nie kapitalistisch veranlagt. Seine reiche Mutter gab ihm schon immer was er wollte. Zummindest hat Vera mir das mal erzählt. Und vom Jagen verstand der Junge auch nichts. Er war zwar auch 19... genau wie ich... aber dennoch benahm er sich wie ein 5 Jähriger wenn es um Vera ging. Dieses blöde Goldreh war also acuh nur ein Mythos. Na wer hätts gedacht. Ich hab mich schon gefragt wie ein Jäger einem Tier aus der distanz ins Maul schauen kann. Ich habe den Zettel mit der Unterschrift an mich genommen. Ich werde der Jägergilde Zeigen was Passiert ist. Vielleicht habe ich ja dann eine chance auf einen Platz bei ihnen. Das wäre der Hammer! (altes Zwergisches Sprichwort) eine Parteilose Jägergilde die es schafft Hass zu überwinden mit Leidenschaft. Selbst Zwerge jagen dort mit den Orks zusammen. Ein Platz in dieser Gilde würde mich unglaublich weiterbringen. Regelmäßiges Einkommen.... Organisierte Großwildjagd... ein Traum würde in erfüllung gehen. Als ich zurück im Steinkrug war erzählte ich Dönne was passiert sei. Er schwor für mich beim Gericht zu bürgen. Dieser alte Gauner ist einfach mein bester Freund hier in Effinget. Er sagte mir das Vera ihn mehfrach gefragt hätte wo ich denn sei. Da fiel es mir wie die Schuppen von den Augen! VERA! Ich rannte zu ihrem haus, erläuterte die misslichen umstände und erklärte ihr, dass sein Madvalins Leiche noch im Wald liegt. Ich führte sie also hin und brachte seine Leiche in die Stadt. Den Wachen die Umstände zu erklären brachte mich dann natürlich direkt in Untersuchungshaft. Hier liege ich also in meiner Zelle und bekomme morgen mein Verfahren. Zum glück war ich vorher bei Dönne. Doch jetzt, eine gute nacht.

    Valgus Metoras!

    AM NÄCHSTEN TAG


    Mulgas Vortes,

    Der Prozess lief wie geschmiert. Dönne sagte aus, meine Beweise reichten aus und Vera gestand Madvalins Tagebuchführung zu meinen gunsten. Ich verbrachte den rest des Tages bei ihr. Sie erzählte mir eine menge über sich und weinte viel. Doch begannen auch genug Sätze mit "Dieser Hurenvögler" oder "Inzest liebling".... es war nicht schwer herauszuhören das die beiden mehr streit als glückliche zweisamkeit hatten. Sie erwischte ihn einmal dabei wie er seinen Vater darum bat "das gleiche zutun wie gestern" wobei er mit einer Hand in seiner Hose herum rieb. Doch er meinte nur das sein Vater am vortag ein leckeres abendessen gekocht hätte und es ihn zuuuufällig genau in dem moment im schritt juckte. Was ein Versager. Auf eine ereignissreiche nacht bei Vera! Mal sehen was der abend noch so bringt.

    Valgus Metoras!

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Mo Nov 20, 2017 2:35 pm